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Am Samstagmittag brechen die Opladender Drittligahandballer in Richtung Hessen auf, wo sie am Abend in der Rodaustrom-Sportarena von der heimischen HSG Rodgau Nieder-Roden empfangen werden.
Schlussphase kostet den Sieg gegen den Favorit TV Gelnhausen
Was lange nach einem perfekten Handballabend aussah, endete für den TuS 82 Opladen in einer ganz bitteren Enttäuschung. Gegen den bislang ungeschlagenen Tabellenzweiten TV Gelnhausen zeigte die Mannschaft von Trainer Stefan Scharfenberg über weite Strecken eine sehr starke Leistung, führte zwischenzeitlich deutlich – und stand am Ende doch mit leeren Händen da. Nach 60 intensiven Minuten unterlag Opladen vor heimischem Publikum mit 31:33 (17:10) und verpasste damit knapp eine große Überraschung.
Nach der einwöchigen Spielpause empfängt der TuS 82 Opladen einen der Titelfavoriten in der heimischen Bielerthalle und muss von Beginn an hochkonzentriert zu Werke gehen, um für etwas Zählbares in Frage zu kommen.
Es war das erwartet intensive und emotionsgeladene Derby in der Schulberghalle zwischen den beiden Nachbarn aus Burscheid und Opladen. Die zahlreichen Zuschauer sahen ein Spiel, das alles bot, was man sich von einem echten Lokalduell verspricht – Leidenschaft, Tempo, Tore satt und einen überragenden Kapitän, Oliver Dasburg. Am Ende jubelten die Gäste vom TuS 82, die sich mit einem verdienten 28:34-Auswärtssieg in die Herbstpause verabschieden.
Rückraumspieler Oliver Dasburg erzielt für den TuS 82 Opladen im Derby bei den Bergischen Panthern fast unglaubliche 18 Treffer - und die Gäste gewinnen nach einem 0:5 verdient mit 34:28.
Gut zehn Minuten war von Opladen an diesem Freitagabend weniger als gar nichts zu sehen und so musste Trainer Stefan Scharfenberg beim Stande von 0:5 unbedingt eine Auszeit (11.) nehmen, weil der Schaden in diesem gewöhnlich doch von viel Einsatz und hohen Emotionen begleiteten Derby massiv auszuufern drohte.
TuS 82 Opladen will den Bock gegen die Bergischen Panther umstoßen
Am heutigen Freitagabend reisen die Opladender Drittligahandballer in die Burscheider Schulberghalle und treffen auf viele bekannte Gesichter im „Mittelrhein-Niederrhein-Derby“. Von Druck ist beim TuS 82 Opladen weiter keine Spur, genauso wenig bei den Bergischen Panthern, die vergangene Saison noch lange um den Klassenerhalt zittern mussten, sich dieses Jahr bislang stark verbessert zeigen.
Schlussphase kostet den Sieg gegen Aufsteiger TSG Münster
In der 3. Handball-Bundesliga mussten die 82er erneut eine schmerzhafte Niederlage in heimischer Halle hinnehmen und konnten sich am Ende nicht mit Punkten belohnen. Gegen die TSG Münster gab die Mannschaft von Trainer Stefan Scharfenberg eine zwischenzeitliche Vier-Tore-Führung aus der Hand und verlor am Ende mit 31:34.
Nach der bitteren Derby-Niederlage vom vergangenen Wochenende hatte man beim TuS 82 Opladen früh den Fokus auf die kommende Aufgabe gelegt. Mit dem Hessenmeister TSG Münster kommt am Samstagabend ein starker Aufsteiger in die Bielerthalle und wird den 82ern einiges abverlangen – denn nicht umsonst stehen die Gäste mit 8:6 Punkten auf Platz sieben der Tabelle.
Es war das erwartet intensive Derby in der Bielerthalle – und am Ende bot es vieles, was man sich von einem Lokalderby erhofft. Dass die 82er am Ende mit leeren Händen dastehen, war umso bitterer für die junge Opladener Mannschaft, die sich einen Punkt durchaus verdient hätte.
Nach dem überzeugenden Auswärtserfolg bei der HSG Hanau (37:26) steht für die Drittliga-Handballer des TuS 82 Opladen am Samstagabend eines der absoluten Highlights der Saison auf dem Programm. Um 19:30 Uhr empfängt die Mannschaft von Trainer Stefan Scharfenberg den Longericher SC in der heimischen Bielerthalle – ein echtes Rhein-Derby, das seit Jahren für Spannung, Emotionen und hochklassigen Handball steht.