Nachgefragt: Rückblick mit Peer Pütz auf seine Zeit beim TuS 82

Hallo Peer, zunächst wie immer die wichtigste Fragevorneweg: Wie geht es dir? Wie hast du bisher die Zeiten der Pandemie erlebt und wie ist es für dich, aktuell so häufig getestet zu werden?

Peer Pütz:

Mir geht´s gut, danke. Natürlich ist es schade, dass wir unsere Drittliga-Saison nicht zu Ende spielen können. Aber nicht nur wir leiden ja unter der aktuellen Situation, sondern auch die vielen Kinder und Jugendlichen, die momentan nicht in die Hallen kommen. Ihnen fehlt vielleicht noch mehr als uns Erwachsenen, nämlich ein Teil ihrer handballerischen Entwicklung.

Die vielen Tests stören mich nicht. Erst sie ermöglichen uns in Dormagen den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga. Da können eigentlich wir froh und dankbar sein, dass wir regelmäßig getestet werden und somit eine recht hohe Sicherheit haben.

 Du hast es bereits angesprochen. Durch deine Tätigkeit beim TSV Bayer Dormagen darfst du weiterhin deinem Beruf „Handball“ und somit auch deiner großen Leidenschaft nachgehen. Im Vergleich zu unserer Mannschaft seid ihr voll im Trainings- und Meisterschafts-Modus. Wie sehr fehlt es dir, selbst auf der Platte zu stehen?

Peer Pütz:

Das fehlt mir schon. Ich würde sehr gerne selbst aktiv spielen. Aber da bin ich mit Sicherheit nicht der Einzige. Ich denke, wir warten alle darauf, dass es möglichst schnell wieder losgeht.

 Seit der Saison 2015/2016 bist du nach dem zweijährigen Gastspiel beim VfL Eintracht Hagen und einem Abstecher zum TV Korschenbroich wieder für den TuS 82 aufgelaufen. Nach der aktuellen Runde wirst du kürzertreten und dich auf deine Trainertätigkeiten konzentrieren. Wie kam es zu dem Entschluss und wie hast du die letzten Jahre für dich persönlich erlebt?

Peer Pütz:

Mal vorneweg: Ich hätte gerne weiterhin beim TuS 82 gespielt!Rein zeitlich und organisatorisch ist das jedoch leider nicht mehr zu schaffen. Auch weil ich beim TSV Bayer Dormagenzusätzliche Aufgaben im Jugendbereich übernommen habe.

Wie ich die letzten Jahre als Aktiver erlebt habe, ist leicht zu beantworten: Es war sehr schön, nochmals mit meinen alten Freunden auf der Platte gestanden zu haben und Erfolge zu feiern!

 Du hast in deiner Aktiven-Zeit trotz deines jungen Alters doch recht viel erleben können. Neben den Aufstiegen in die 2. Bundesliga mit Hagen und Dormagen steht ebenso ein Drittliga-Aufstieg in deiner Vita, eben jener mit unserem TuS 82! Wie war es für dich, mit deinem Heimatverein aufzusteigen?

Peer Pütz:

Das war natürlich ein tolles Erlebnis. Nicht zuletzt, weil es mein Heimatverein ist und bleibt, in den ich im Alter von 7 Jahren eingetreten bin. Den TuS und mich verbindet viel. Übrigens auch eine sehr schöne und erfolgreiche Zeit als Jugendtrainer. Sowohl als Spieler als auch als Trainer liegen meine Anfänge ja in Opladen. Das bleibt!

 Nach dieser Saison wirst du dich dann aber, wie oben bereits erwähnt, von der Mannschaft verabschieden. Werden wir dich denn ab und an noch als Gast in der Bielerthalle sehen? Deine Freundin Alex wird schließlich weiterhin als Physiotherapeutin unsere 1. Herren betreuen.

Peer Pütz:

Was für eine Frage! Natürlich werde ich weiterhin in die Bielerthalle kommen, wenn ich es zeitlich einrichten kann. Und nicht nur wegen Alex. Der Mannschaft, den Jungs und allen Beteiligten wünsche ich für die kommenden Aufgaben jetzt schonalles erdenklich Gute und viel Erfolg!

 Wenn du einen Wunsch frei hättest… Was würdest du dir für dich persönlich und auch für die Handballerinnen und Handballer des Vereins wünschen?

Peer Pütz:

Für mich persönlich wünsche ich mir einen möglichst guten Tabellenplatz für die 1. Herren aus Dormagen. Und, dass wir mit dem dortigen Trainerteam viele Jugendspieler optimal in ihrer Entwicklung begleiten und zu guten Handballern ausbilden.

Den Handballerinnen und Handballern des TuS wünsche ich, dass sie möglichst schnell wieder auf der Platte stehen können und dass damit auch der Zusammenhalt im Verein wieder aktiv gelebt werden kann.

 Vielen Dank für das nette Gespräch und bleib gesund! Wir wünschen dir alles Gute für deine Zukunft und hoffen, dich häufig als Gast bei uns begrüßen zu können!

Zurück