Über den Kampf ins Spiel gefunden – D1 gewinnt auch drittes Ligaspiel

Am Samstag trafen sich die Jungs um Trainer Frank Welte zur besten Kaffee-und-Kuchen-Zeit in der nicht nur für ihren Boden ungeliebte IGP-Halle in Paffrath. Und zu Beginn der Partie hatte man das Gefühl, als hätten die Jungotter an dieser Kaffeetafel Platz genommen. In der ersten Hälfte fanden die TuSer nicht in ihr Spiel. Der Angriff zu statisch – die Abwehr ohne wirklichen Zugriff. Hektische abgeschlossene Offensivaktionen sorgten dafür, dass sich keine der beiden Teams absetzen konnte. Aufgrund der hohen Fehlerquote hüben wie drüben dauerte es bis zur 18. Minute, dass die Welte-Truppe einen 2-Tore-Vorsprung herauswerfen konnte (6:4) – ein Ergebnis, das sonst nach gut fünf Minuten auf der Anzeigetafel steht.

Zur zweiten Halbzeit das gleiche Bild – einem Tor der Otter folgte ein Treffer der HSG. Allerdings hatte sich eines gewaltig geändert. Die Körpersprache des TuS-Nachwuchses war eine völlig andere, als zu Beginn des Spiels. Ehrgeiz und der Wille zu gewinnen sprühten förmlich aus den Augen der Jungs, die nun jede gelungene Aktion bejubelten. Eine weitere Änderung kam von Trainer Welte. Die Hereinnahme von Jonas Bachhausen sollte sich als spielentscheidende Maßnahme herausstellen. Trotz lädierter Hand zog er immer wieder „mit viel Dampf“ zum Tor und erzielte in den zweiten 20 Minuten sechs seiner sieben Tore. Durch diese Faktoren – und dem nachlassenden Widerstand der Gastgeber – konnte sich das Gästeteam entscheidend absetzen und mit einem 6-Tore-Vorsprung (16:10/35. Min.) in die Schlussphase des Spiels gehen. Zwar konnte Refrath/Hand zum Ende noch einmal auf vier Tore verkürzen, doch dabei spricht man wohl von „Kosmetik“…

Nach dem Spiel stellte ein zufriedener Trainer Frank Welte fest: „Das heutige Spiel war sicher nichts für Feingeister. Zu zerfahren waren die ersten gut 15 Minuten. Doch was die Truppe heute ausgezeichnet hat, war der absolute Wille, der Teamspirit, der fast greifbar war. Das war klasse! Und dafür gibt es auch ein großes Lob an alle!“

 

Für die Otter auf dem Feld:
Tor: Christian Waschke

Feld: Noah Nikolic (1), Nils Weiler (2), Lennart Sipply (2), Jonas Gehrmann (1), Luca Könes (2), Tim Gunia (1), Tim Klappert (1), Jonas Bachhausen (7), Francesco Heider

Trainer: Frank Welte, Simon Görgens, Fiona Welte

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