Sehr positives Turniersommer-Fazit beim #team07

Nach dem hervorragenden zweiten Platz in der abgelaufenen Kreisliga-Saison – nur hinter der eigenen D1 – stand für das #team07 ein wahrer Marathon in der Sommerpause an. Und der wurde mit Bravour gemeistert.

„Das erste Jahr in der D-Jugend als Jungjahrgang als Zweiter abschließen, das war schon sensationell“, resümierte Trainer Dennis Breuer seine zweite Saison als Verantwortlicher beim #team07. Neben der Niederlage gegen die eigene D1 gab es noch fordernde Spiele gegen TuS Königsdorf, den 1.FC Köln und Bayer Dormagen, der Rest waren Spiele, die oft mit mehr als 10 Toren Unterschied ausgingen und manchmal auch mit 45 Toren. Breuer: „Wir haben hier einen außergewöhnlichen Jahrgang, der Großes erreichen kann und auch gefordert werden muss.“ Und dafür stellte Breuer zusammen mit Teammanager Jan-Christoph Krob einen Sommer-Turnierplan auf, der es in sich hatte. Sechs Turniere, davon drei mit Übernachtungen plus die Kreisliga-Quali in knapp neun Wochen.

Los ging’s beim Ein-Tagesturnier in Rüsselsheim. Dort waren Hüttenberg und die HSG Hanau die stärksten Gegner. Nachdem Hüttenberg in einem sehr starken Spiel noch klar bezwungen wurde, ging es auch gegen Hanau gut los. 6:2 stand es nach den ersten Minuten, doch plötzlich wurde das Tor nicht mehr getroffen. Fast jeder Spieler leistete sich ein bis zwei Fehlwürfe, am Ende hieß es 11:15. Das machte aber gar nichts, im Gegenteil, das Ziel sich gegen starke Gegner zu beweisen wurde erreicht. Und mit ein bisschen mehr Wurfglück hätte das Ergebnis auch locker anders aussehen können.

Zwei Wochen später in Ibbenbüren war das Teilnehmerfeld auch wieder sehr ansehnlich: TBV Lemgo, TV Emsdetten, HSG Nordhorn, Hiesfeld-Aldenrade Ibbenbüren und Habenhausen. Nach lockeren Siegen in der Vorrunde wurde es im Halbfinale erstmals spannend gegen Emsdetten, Endstand 11:9. Gegen Ibbenbüren im Finale lieferte das #team07 dann ein sehr konzentriertes Spiel ab und bezwang das Heimteam deutlich mit 15:9.

Quali-Zeit: In Kerpen ging es dann nur eine Woche nach dem Aasee-Cup um die Qualifikation für die Kreisliga. Und wie sehr die ersten beiden Turniere dem Team genutzt haben, wurde schnell deutlich. 35:4 gegen Refrath, 35:3 gegen Kerpen und 36:6 gegen Longerich – in 26 Minuten Spielzeit, da blieben keine Fragen offen. Da Refrath und Longerich als stark eingeschätzte Teams mit den Kreisliga kommen, kann man schon einschätzen, wo die Reise in der nächsten Saison hingehen könnte.

Und es ging Schlag auf Schlag weiter: Nur vier Tage später wurden die Koffer gepackt und die Reise in den hohen Norden stand an – der Ulzburg-Cup in Schleswig-Holstein. Schon das Auftaktspiel wurde zu einer kleinen Hürde: Gegner HSG Teltow-Ruhlsdorf war ein völlig unbeschriebenes Blatt, am Ende hieß es 17:13 gegen das Team, welches später den dritten Platz erreichen sollte. Die anderen Vorrundenspiele verliefen deutlich: 25:2 gegen Barmstedt und ein 53:0 gegen Henstedt-Ulzburg 2. Im Viertelfinale wurde dann Henstedt-Ulzburg 1 mit 32:4 bezwungen, im Halbfinale die MTG Wangen mit 22:13.

Und wie schon in Ibbenbüren zeigte das #team07 im Finale dann ihre beste Leistung: Nach einem 8:8 zur Halbzeit drehte die Mannschaft von Dennis Breuer dann richtig auf und schenkte ihrem Trainer durch das 21:13 gegen den AMTV Hamburg den langersehnten ersten Sieg bei seiner achten Teilnahme beim Ulzburg-Cup.

Dann hieß es mal zwei Wochen durchschnaufen, bevor dann gleich zwei Turniere an einem Wochenende stattfanden. Am Samstag wurden in Witten noch alle Spiele mehr als deutlich gewonnen. Am Sonntag in Haan gab es dann die erste Schwächephase und im Finale gegen die Kreisauswahl Wesel setzte es eine überraschende Niederlage. Bei dem Mammutprogramm kein Wunder, dass es auch mal Tiefs gibt. Die Frage war nur: Kommt die Mannschaft aus diesem kleinen Loch nochmal heraus oder geht das jetzt beim selbstausgerichteten und top-besetzten CoroVital-Cup weiter?

Nach dem ersten Tag ließ sich die Frage noch nicht so richtig beantworten: Zwar wurde Solingen und Gummersbach sicher bezwungen, doch gegen Magdeburg wurde verloren, die ihrerseits ihre Spiele gegen Gummersbach und Solingen verloren. Sonntag früh ging es im Viertelfinale gegen den BHC weiter. Beim 18:7-Sieg ließ sich schon erahnen, wo die Reise heute noch hingehen könnte. Das Halbfinale gegen Emsdetten war dann die nächste klare Sache – 14:6. Im Finale wiederholte sich die Erkenntnis aus den großen Endspielen beim Aasee- und Ulzburg-Cup: Es gab geegen den besten Gegner die beste Partie. Nicht den Hauch einer Chance wurde dem TV Bissendorf gelassen. Torwart, Abwehr, Angriff – alles funktionierte wie aus einem Guss – 19:11. 

Damit war der groß ausgerufene Turniersommer zu Ende mit vier Siegen und zwei zweiten Plätzen, sowie der deutlichen Quali für die Kreisliga. Trainer Dennis Breuer war mehr aus zufrieden: „Was die Jungs diesen Sommer abgeliefert haben, war absolut phantastisch und entspricht komplett meiner Vorstellung von Jugendhandball. Aus unserer guten Abwehr haben wir das schnelle Spiel nach vorne nochmals verbessert. Und auch aus dem aufgebauten Spiel haben wir immer mehr Lösungen, um offensiv oder defensiv eingestellte Gegnerreihen zu überwinden. Ich hatte nach der Niederlage in Haan die Sorge, dass die Mannschaft vielleicht überspielt gewesen sei. Beim CoroVital-Cup hat mich mein Team aber dann erneut überrascht und im Finale gegen Bissendorf vielleicht das beste Spiel gezeigt, seit dem ich hier Trainer bin.“

 Der Turniersommer halt also gehalten, was er versprochen hat. Viele gute Gegner haben das #team07 gefordert. Die Mannschaft ist durch diese Spiele aber nochmals gewachsen und hatte aber auch einige Gründe zu feiern. Vor der anstehenden Kreisliga-Saison braucht einem nicht bange zu sein. Um die Mannschaft auch hier nochmal zu fordern wurde zeitgleich in der C-Jugend-Kreisklasse als Opladens C3 gemeldet. Man darf gespannt sein, wie sich das #team07 gegen zwei Jahre ältere Teams durchsetzen kann. Und da wird noch ein Neuzugang von einem namhaften Klub mit von der Partie sein. Wer das ist, wird in der nächsten Woche verraten.

 

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