Harzhelden: Preisfrage: Was ist die 3. Liga eigentlich?

Alle Harzhelden-Teams müssen coronabedingt pausieren. Wie die Saison insgesamt weitergeht, entscheidet sich in der kommenden Woche. Profisportler dürften weitermachen.

Seit Mittwoch ist klar, dass ab dem kommenden Montag nicht mehr alle Handballer weitermachen dürfen. In einem von der Bundeskanzlerin zusammen mit den Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder gefassten Corona-Beschluss sind zahlreiche Maßnahmen aufgeführt – die zum Teil weit über die bisher gültigen Regelungen hinausgehen. In Punkt 5 heißt es: „Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, werden geschlossen.“ Absatz d führt aus: „Dazu gehören der Freizeit- und Amateursportbetrieb.“ Alles klar? Jein. Richtig kompliziert macht es Punkt 6: „Profisport-Veranstaltungen können nur ohne Zuschauer stattfinden.“ Niemand wird abstreiten, dass der Handballer aus der 1. Kreisklasse einem reinen Freizeitvergnügen nachgeht, dem er sich natürlich mehr oder weniger ernsthaft widmen kann. Und keiner wird bezweifeln, dass die Erst- und Zweitligisten im Hauptberuf überwiegend Sportler sind. Deshalb hat der Deutsche Handball-Bund diese beiden Klassen ja unter dem Dach „HBL“ zusammengefasst. Irgendwie zwischen den Stühlen sitzt die 3. Liga – ein Zwitter, eine Mischform aus unterschiedlichen Bausteinen. Genau hier müssen sich die Beteiligten schnell über sich selbst klar werden: Wer oder was sind wir denn eigentlich? Die Antwort darauf wird mit darüber entscheiden, wie die Saison weitergeht und ob überhaupt.

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