Wieder keine Punkte für die WD Jungotter
Opladen verliert in Wesseling mit 23:18 — nach einer Führung zur Pause.
1. Halbzeit: Opladen noch vorn
Die Jungotter kommen gut rein. Es ist von Anfang an ein enges Spiel, in dem sich beide Teams nichts schenken. Der Gastgeber spielt von der ersten Minute an sehr hart, geht aggressiv in die Zweikämpfe und packt in der Abwehr ordentlich zu.
Opladen hält zunächst dagegen, bleibt geduldig und holt sich immer wieder Siebenmeter. Allein in der ersten Halbzeit verwandeln die Opladenerinnen sechs Siebenmeter sicher. So gehen sie mit einer 10:8-Führung in die Pause.
Man hat zu diesem Zeitpunkt das Gefühl: Hier ist heute was zu holen.
2. Halbzeit: Opladen wehrt sich nicht mehr
Nach dem Wechsel kippt das Spiel komplett.
Wesseling kommt mit viel Druck zurück, Opladen lässt nach. In der Abwehr wird nicht mehr richtig zugegriffen, im Angriff werden die Bälle zu schnell verloren. Der Gastgeber nutzt das eiskalt und dreht das Spiel innerhalb weniger Minuten.
Besonders bitter: In der Schlussphase gelingt Opladen kaum noch etwas aus dem Spiel heraus. Während Wesseling immer wieder trifft und auch nach mehreren Zeitstrafen, einer roten Karte auf Seiten des Gastgeber weiter Druck macht, wirken die Jungotter gehemmt. Sie wehren sich nicht gegen die harte Gangart des Gastgebers, weichen in den Zweikämpfen zurück und lassen sich den Schneid abkaufen.
Fazit:
Zur Pause noch vorne, am Ende dann doch verloren. Nicht, weil Wesseling unschlagbar war — sondern weil die Jungotter sich in der zweiten Halbzeit der harten Spielweise des Gastgebers nicht mehr dagegengestellt haben.
Wer sich in dieser Liga nicht wehrt, holt keine Punkte. Und so heißt es wieder einmal: Und wieder keine Punkte für die Jungotter