Spannungsaufbau erforderlich im Derby gegen TV Wahn

Im Hinspiel feierten die 82er ihren höchsten Saisonsieg; mit 36:16 schickten sie die Wahner auf die A3 in Richtung Heimat. Für das Rückspiel erwartet Fabrice Voigt einen völlig anderen Gegner, denn mit Alex Senden fehlte den Gastgebern im Hinspiel ihr Top-Spieler und damit der beste Rückraum-Linke der Liga.

Der TV Wahn hat es am letzten Wochenende mit der 26:22-Niederlage gegen den Tabellennachbarn VfB Homberg verpasst, den Klassenerhalt vorzeitig klar zu machen. Umso motivierter wird die heimstarke, vom Ex-Nationalspieler Olaf Mast trainierte Mannschaft am Samstag auftreten. Das Hauptaugenmerk sollten die 82er nicht nur auf Alex Senden richten, denn mit Davidson Idahosa und Linkshänder Manuel Surlemont verfügt die Mast-Truppe über zwei weitere extrem torgefährliche Spieler.

Der TuS wird vermutlich nicht in Bestbesetzung in dieses Derby gehen, da sowohl Marius Anger als auch Birger Dittmer mit Fieber das Bett hüten mussten. Ob ihr Einsatz möglich ist, wird sich erst am Samstag zeigen. TuS-Coach Fabrice Voigt wird, ohne die Ergebnisse aus den Augen zu verlieren, die letzten vier Spiele nutzen, um ein paar neue Dinge im Vorgriff auf die nächste Saison auszuprobieren. "Wir wollen das prestigeträchtige Derby aber auf jeden Fall gewinnen und weiter Abstand zu unseren Verfolgern aus Essen und Korschenbroich halten. Dafür sind höchste Konzentration, gute Abwehr und konsequente Chancenverwertung erforderlich," verweist er auf die Grundvoraussetzungen für einen erfolgreichen Spielverlauf.

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