Arne Fuchs hält zwei wichtige Punkte fest

Dabei begann die Begegnung eigentlich ganz nach Wunsch, wären drei klare Torerfolge nicht durch zu früh erfolgte Pfiffe des Schiedsrichtergespanns abgepfiffen worden. So liefen die 82er permanent der Adler-Führung hinterher, ehe Marius Anger mit dem 5:6 die erste Führung erzielen konnte. Da beide Teams in der Abwehr sehr sattelfest agierten, bekamen die Zuschauer eine torarme Begegnung zu sehen. Mit 11:10 für die Gastgeber wechselten die Teams die Seiten.

In der zweiten Hälfte setzten die Opladener ihre starke Abwehrleistung fort und die Königshofer konnten 12 Minuten nach Wiederanpfiff keinen Treffer erzielen. Da bei den 82ern der komplette Rückraum ohne Durchschlagskraft blieb, waren es entweder die beiden Aussen, Christopher Göddertz und Mathis Pötzsch, die über den Gegenstoß zu Torerfolgen kamen oder aber Kreisläufer Jan Jagieniak verwandelte selbst oder konnte nur mit unfairen Mitteln gestoppt werden.

Beim Spielstand von 15:15 musste Fabian Benger für zwei Minuten vom Platz, den fälligen Strafwurf hielt Arne Fuchs und diese Parade rüttelte die 82er nochmals auf. Opladen erhöhte auf 16:18 und 17:20, musste in der Schlussphase nach einer rüden, aber nicht geahndeten Attacke auch noch auf Kreisläufer Jan Jageniak verzichten. Mathis Pötzsch setzte mit seinem siebten Treffer zum 17:21 den Schlusspunkt eines typischen Auftaktspiels, in dem viel Nervosität auf beiden Seiten herrschte.

TuS-Coach Fabrice Voigt fand trotz der schwachen spielerischen Darbietung positive Seiten: "Wir haben die Abschlüsse aus der zweiten Reihe nicht optimal vorbereitet und Adler hatte mit Florian Lindenau ebenfalls einen hervorragenden Keeper hinter einer großen Abwehr stehen. Mein Team hat trotz des schwierigen Spielverlaufs immer an sich geglaubt, gekämpft und eine tolle Einstellung gezeigt. Die zwei Punkte stehen auf der Haben-Seite und so können wir entspannter in die nächsten schwierigen Aufgaben gehen."

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