Nervöser Comeback-Sieg bringt den Matchball

Es war kein Spiel für Handball-Feinschmecker. Aber am Ende stehen nach dem 23:20-Sieg gegen Refrath-Hand zwei weitere Punkte auf der Habenseite und der Titel ist in greifbare Nähe gerückt.

Zu Beginn des Spiel stockte es beim besten Angriff der Liga gewaltig. Die Dittmer/Jagieniak-Truppe fand relativ schlecht ins Spiel und lag bis auf das 1:0 in der gesamten Hälfte zurück. Zur Halbzeit kam der TuS gerade mal auf neun Tore – so wenig gab es in der Saison in keinem Spiel.

Da Refrath selbst aber auch nur elfmal einnetzte hielt sich der Rückstand noch in Grenzen. Das Trainer-Duo versuchte in der Pause dann ein wenig die Nervosität und unerklärliche Unsicherheit aus dem Spiel der Jungs zu bekommen – zunächst mit wenig Erfolg. Bis zum 11:13 (32.) hielt der Zwei-Tore-Rückstand, doch eine Gelbe Karte für Birger Dittmer war so etwas wie ein Weckruf für den TuS.

Ein 4:1-Zwischenspurt brachte die erste Führung (40.) seit dem 1:0. Beim 20:17 in der 47. Minuten konnten die Fans in der Bielerthalle dann zum ersten Mal durchatmen, beim 22:18 in der 49. war das Spiel entschieden. Damit baute der TuS den Vorsprung in der Tabelle auf den Zweitplatzierten Hürth auf drei Punkte aus.

Bei nur noch zwei ausstehenden Spielen gegen Kerpen und Brühl muss jetzt noch ein Sieg herausspringen, um den Kreismeister-Titel endgültig perfekt zu machen.

TuS 82 Opladen: Noah Perlberg (Tor), Daniel Mayer (Tor), Yannick Krob (5), Til Schreier (5), Luka Vujica (4), Benjamin Wolf (3), Mika Linder (3) Jannik Gallas (1), Mats Finke (1), Martin Wollschläger (1) Finn Eltner, Vadim Heinemann, Simon Daub

Fotocredit: Jens Perlberg

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